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Mathematik

Vorstellung

Fachbereichsleitung: Sylvia Diehl-Weiler und Dr. Heinrich Beilmann

 

Das Fach Mathematik schult allgemeine geistige Fähigkeiten, wie z. B. logisches Denken, folgerichtiges Argumentieren und Anschauungsvermögen. Es stellt Methoden und Strategien zur Lösung von Problemen bereit. Das Wechselspiel zwischen reiner Wissenschaft und Anwendung wird innerhalb der Mathematik besonders deutlich. Die Mathematik spielt als Hilfswissenschaft eine wichtige Rolle für eine Vielzahl von anderen Fächern (Naturwissenschaften, Technik, Betriebswirtschaftslehre, Psychologie, Medizin, usw.). Sie hat darüber hinaus eine mehrtausendjährige Geschichte und ist somit von kultureller und historischer Relevanz.

Mit Einführung der Bildungsstandards werden am HAG dem fächerübergreifenden Arbeiten, dem mathematische Modellieren, dem Erwerb von Problemlösefähigkeiten und dem rechnergestützten Arbeiten immer größer werdende Bedeutung beigemessen. Im Rahmen der Evaluation der Bildungsstandards wird in den Jahrgangsstufen 5 und 7 eine Klassenarbeit als Vergleichsarbeit durchgeführt. Alle drei Jahre beteiligt sich das Fach Mathematik darüber hinaus an den bundesweiten Vergleichsarbeiten VERA 8. 

Seit 2013 engagiert sich das HAG im Programm "Mathe.Forscher" der Stiftung Rechnen (bis 2014 auch Deutsche Kinder- und Jugendstiftung), gefördert durch die Klaus-Tschira-Stiftung. Dieses Programm hat zum Ziel, forschendes und entdeckendes Lernen im Unterrichtsalltag zu etabilieren. Die Schülerinnen und Schüler erleben Mathematik in ihrem Alltag und erhalten dadurch ein tieferes Verständnis für mathematische Zusammenhänge. Weitere Informationen zum Programm finden sich unter www.matheforscher.de.

Innerhalb unseres schulspezifischen Qualitätsprogramms wird in jeder Klassenarbeit der Jahrgangsstufen 7 bis 10 ein Wiederholungsthema aus einer zurückliegenden Jahrgangsstufe abgeprüft. Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern darüber hinaus Gelegenheit und ermutigen sie zur Teilnahme an Mathematikwettbewerben.

Hier geht es zu online-Übungen für die Jahrgänge 5 und 6.



Veranstaltungen

  • Für die Klassen der Jahrgangsstufe 9 wird am HAG eine "Modellierungswoche" in Eigenregie durchgeführt.
  • Seit dem Jahr 2013 veranstaltet das HAG schulintern jährlich einmal die Mathenacht. Dort können die Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe in einem kleinen Wettbewerb Mathematik in der Praxis erleben.
    Hier gehts zur Mathenacht 2014/2015.

Wettbewerbe

  • Neben dem Landeswettbewerb Mathematik in den Jahrgangsstufen 8 (1. Runde) und 9 (2. und 3. Runde) und dem Bundeswettbewerb Mathematik beteiligen sich unsere Schüler
  • in den Jahrgangsstufen 10 und 11 am internationalen Wettbewerb "Mathématiques sans frontières" - "Mathematik ohne Grenzen", bei dem 2009 unsere Klasse 10c den ersten Platz belegte.
  • Darüber hinaus wird der schulinterne Wettbewerb "Abakus" in den Jahrgangsstufen 5 und 6 veranstaltet.
  • Für begabte und interssierte Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen besteht die Möglichkeit, an der Mathematik-Olympiade teilzunehmen. In den letzten Jahren erreichten HAG-Schüler immer wieder Platzierungen im Landesfinale.
  • Die Schülerinnen und Schüler der siebten und neunten Jahrgangsstufe nehmen an dem international durchgeführten Wettbewerb "Känguru der Mathematik" teil.



Modellierungswoche 2014Modellierungswoche 2014

Vom 06. bis 11. Juli fand eine Mathematische Modellierungswoche in der Jugendherberge Hochspeyer statt, die vom Felix-Klein-Zentrum für Mathematik veranstaltet und inhaltlich durch das KOMMS (Kompetenzzentrum für Mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule, komms.uni-kl.de) gestaltet wird.

Am Sonntagabend (06. Juli 2014) wurde die Veranstaltung eröffnet und den 47 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 sowie 16 Lehrkräften sieben aktuelle Fragestellungen präsentiert. Aus diesen durften die Teilnehmer anschließend ihre Favoriten wählen und wurden in Arbeitsgruppen eingeteilt. Die drei teilnehmenden Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums Jona Bredehöft, Maximilian Staab und Frederik Wegner beschäftigen sich mit je einer der folgenden Fragestellungen: „Wie kann der aufwändige Produktionsprozess von Tragrollen für Förderbänder optimiert werden?“, „Wie lässt sich anhand von Streckendaten hervorsagen, welche Abnutzungen ein LKW in einem bestimmten Gebiet erfährt und welche unüberwindbaren Straßenabschnitte für LKW in diesem Gebiet vorliegen?“ und „Wie kann eine falsch konstruierte Weitsprunggrube trotzdem für Unterricht und Wettkampf genutzt werden?“

Die Schüler hatten vier Tage Zeit, sich mit ihrem interdisziplinären Problem auseinanderzusetzen. Nach einer Analyse des Problems wurden verschiedene mathematische Modelle aufgestellt, Ergebnisse der Modelle bewertet und Modelle verfeinert. Für eine umfassende Auswertung und Simulation des Problems war in allen Fällen der Einsatz des Computers erforderlich und in der Regel mussten dazu eigene Programme geschrieben werden.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Präsentation der Ergebnisse aller Arbeitsgruppen am letzten Tag. Alle Gruppen hatten ihre Ergebnisse sehr gut aufbereitet, sodass die Überlegungen und Ergebnisse nachvollzogen werden konnten. Man erhielt spannende Einblicke in verschiedenste Themenfelder der Mathematik und noch weit darüber hinaus. Auf dem Bild sind (v.l.n.r.) hinten Maximilian Staab und Frederik Wegner sowie vorne Frau Quarz und Jona Bredehöft zu sehen.

 

Bilder

Mathenacht 2014/2015 Mathenacht 2014/2015
Mathenacht 2014/2015 Mathenacht 2014/2015

 

 

Pressetexte

DIE RHEINPFALZ, 05. Februar 2014

Mathekannauchspassmachen


DIE RHEINPFALZ
, 22. Juni 2013

Mathe ist kein Hexenwerk


Weitere Pressetexte

Autor: Esther Quarz, Tobias Grehl