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Die Schulsozialarbeiterin am HAG

Frau Annette Hargesheimer ist immer montags in unserer Schule, um den Schülerinnen und Schülern bei Problemen auch außerschulischer Art zu helfen.
Man findet sie immer montags von ca. 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr und dienstags von 10.00 Uhr bis 13.00Uhr in Raum 52 (Haus Berlin).

 

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„Die Feenrakete erzeugt schnell eine hochkonzentrierte Atmosphäre und regt an, sich mit eigenen Wünschen und Zielen zu befassen.

Besonders gut ist die Feenrakete für Kinder geeignet, um sie zu motivieren, an ihren eigenen gesteckten Zielen zu arbeiten. Auch sich etwas zutrauen, wenn einmal nicht gleich alles gelingen kann. Nicht aufgeben….weiter arbeiten an den Zielen und die Schritte hierzu verändern. Die Ressourcen des Kindes werden berücksichtigt und motiviert, weiter zu machen!

Die kleine Fee ist ein positives Modell, denn sie hat die Fähigkeit, trotz erlebter Rückschläge, die sie traurig machen, immer wieder von neuem zu hoffen, ihre Energie und ihren Mut zu behalten. Ebenso erkennt sie ihre Grenzen und nimmt Hilfe von außen an, wenn eigene Kräfte und Mittel nicht ganz ausreichen.

So kann das Kind sich mit der kleinen Fee, die ständig vor neue Probleme gestellt wird, aber immer wieder neue Lösungen findet, identifizieren und bei eigenen Problemen verstärkt die Suche nach Lösungen entwickeln.“

(aus dem Buch: „Mit Feengeist und Zauberpuste“ v. Lambertus-Verlag, Freiburg 2000 / Annalisa Neumeyer)

 

Die Kinder haben gerade in den Übergängen von der Grundschule in die weiterführende Schule große Herausforderungen zu bewältigen. Eine kleine Unterstützung erfahren die Kinder im Methodentraining, das durch ein sozial-emotionales Lernprogramm „Mit Skills in die 5. Klasse“ die Selbstwirksamkeit bei diesem Übergang trainieren.

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Dieses Lernprogramm  bietet einen Leitfaden für die Motivierung von Schülern ihre Probleme durch den Erwerb von Fähigkeiten zu bewältigen.

Die Idee, Lernen gelingt besser durch verbreitete Zuversicht und Freude, mit und in der Klassengemeinschaft gemeinsam wird hier mit gezielten Methoden umgesetzt.

Schüler und Lehrer lernen, auf die Ressourcen zu schauen, um so den Herausforderungen besser gewachsen zu sein.

Und hierbei bekommen manche eine kleine gute Fee zur Seite, die mit ein bisschen Zauber die Kinder bei ihren Zielen begleiten kann.

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(Fotos: Materialien ihrer Beratung)

Frau Hargesheimer im Interview


1. Was  bieten Sie am Hannah-Arendt-Gymnasium an?

Ich biete Gespräch an: manchmal ist es gut, mit jemandem zu sprechen, der neutral ist, Zeit hat und unvoreingenommen zuhört.

Ganz wichtig für die Gespräche ist, dass sie erstens freiwillig sind – keiner muss kommen. Die Gespräche sind zweitens kostenlos und sie sind drittens vertraulich. Ich unterliege der Schweigepflicht. Das was besprochen wird, bleibt unter uns. Es sei denn, es wäre wichtig für Lehrer zu wissen, um das Verhalten der Schülerin oder des Schülers besser zu verstehen. In so einem Fall spreche ich mich immer mit der Schülerin/ mit dem Schüler ab.

Grundsätzlich werden Schülerinnen und Schüler, die zu einem Gespräch kommen wollen, vom Unterricht befreit. Wichtig ist, dem Klassenlehrer oder dem Fachlehrer kurz Bescheid zu sagen, sonst wundern sie sich.

 

2. Wann kann / sollte man sich als Schüler / Schülerin an Sie wenden?

Wenn man einfach mal über sein Anliegen reden möchte.

Wenn man Fragen hat, wer vielleicht helfen könnte, z.B. eine Beratungsstelle.

Wenn man merkt, dass man nicht mehr weiterkommt mit dem, was einen beschäftigt. Wenn man den Eindruck hat, dass Freunde und Familie nicht wirklich weiterhelfen können.

 

3. Nach welchem Schema versuchen Sie die Probleme / Anliegen der Schüler zu lösen?

Ich bin davon überzeugt, dass jeder eine Lösung für seine Situation hat, auch wenn es im ersten Moment vielleicht nicht so  zu erkennen ist.

Ich erteile keine Ratschläge nach dem Motto „Du musst das jetzt so und so machen.“. Sondern ich versuche durch Fragen, die vielleicht erstmal komisch klingen, zur Lösung zu gelangen, damit sich die Situation für alle Beteiligten zum Positiven entwickelt.

Ich schaue im Gespräch auf das, was gut läuft und versuche das auf den Bereich zu übertragen, der nicht so gut läuft.

 

4. In welchen Themenbereichen sind Sie ansprechbar?

Mir sind in meiner Arbeit, auch an anderen Gymnasien im Landkreis Bad Dürkheim, sehr viele Themen begegnet: Streit mit Freunden; Stress daheim wegen der Noten oder wegen Freunden; Freund macht Schluss; Lernen verbessern/ Plan erstellen fürs Lernen; Eltern trennen sich; Todesfall in der Familie; Magersucht; Mobbing in der Klasse; Ritzen; Suchtproblematik (bei Schüler oder Elternteil); Krankheit eines Familienmitglieds; Schulangst, … um nur einige zu nennen.

Wenn jemand unzufrieden mit einer Note ist, dann bitte ich den Schüler direkt mit dem Lehrer zu sprechen. Wenn jemand Fragen zum Unterrichtsstoff hat, den schicke ich auch wieder in die Klasse. Die Mitschüler können das bestimmt besser erklären, denn meine Schulzeit ist schon ganz schön lange her…

 


Kontaktdaten:

Annette Hargesheimer

Beratung an Gymnasien
Koordination Ausbildung & Freiwilligendienste

 Caritas-Förderzentrum St. Rafael

Erzieherische Hilfen und Schule
Schloßmühle 1
67317 Altleiningen
Telefon: 01520 / 938 19 21
E-Mail: anette.hargesheimer@hagh-iserv.de
Träger: Caritas Betriebsträgergesellschaft GmbH Speyer

Autor: Thomas Jung, Serena Breitel, Sandra Zscharnack