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Arbeitsgemeinschaften - Die AG Badminton

Informationen zur Badminton-AG

Bei der Vermittlung dieses Rückschlagspiels soll die Orientierung an der Spielhandlung und damit die Entwicklung der taktischen Spielfähigkeit im Vordergrund stehen. Hierzu eine Gliederung und Strukturierung:

 

Alter

Lerninhalte

10 – 12 Jahre

-Gewöhnung an Ball und Schläger

-den Ball ins Spiel bringen

-Hoch-weit und kurz spielen

-kleine Spielformen auf dem Halbfeld

12 – 15 Jahre

-Gewöhnung an Ball und Schläger

-Hoher Aufschlag

-Unterhand und Überkopfschläge (Clear und Drop)

-Einzelspiel

15 – 19 Jahre

-Hoher und kurzer Aufschlag

-Vorhand- und Rückhandschläge in den verschiedenen Treffbereichen (Clear, Drop, Smash)

-Einzel- und Doppelspiel

 

In der Altersstufe 10 – 12 kann man von guten Lernbedingungen ausgehen. Allerdings ist die Fähigkeit, Bewegungen speichern zu können noch gering ausgeprägt. Aus diesem Grund soll eine allgemeine und vielseitige Förderung einen breiten Raum einnehmen und die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Dem kann durch den in der Regel ungestümen Bewegungsdrang der Kinder und ihrem natürlichen Spieltrieb Rechnung getragen werden. Neben einem vielseitigen Spielangebot sollen aber auch elementare Techniken ganzheitlich vermittelt werden, die für eine spätere Spielkontrolle unerlässlich sind. Die Kinder sollen erkennen, dass sie aus einer zentralen Position vorwärts und rückwärts laufen müssen und dass sie diese Laufwege ihren Spielpartner auch möglichst aufzwingen. Entscheidend für den Spielerfolg wird dann auch sein, wie sicher die Spielaktionen in den Spielformen gelöst werden können.

In der Altersstufe 12 – 15 steht das Erlernen der elementaren Badmintontechniken im Vordergrund. Dabei sollen in Übungs- und Spielformen auch die sportmotorischen Fähigkeiten Ausdauer und Schnelligkeit in spielerischer Form weiter entwickelt werden. Diese werden dann in kleinen Wettkämpfen getestet und unter Beweis gestellt. Besonderes Gewicht ist hierbei auch der Entwicklung der taktischen Spielfähigkeit beizumessen. Die „Aufrecherhaltung des Spieles“ soll zentrales Lernziel sein. Die Schüler sollen Spielsituation vornehmlich unter dem Aspekt der „Vermeidung von Eigenfehlern“ lösen.

In der Altersstufe 15 – 19 können die Schüler allen motorischen Anforderungen des Badmintonspiels gerecht werden. Sie haben jetzt - nach Durchlauf aller Unterrichtseinheiten - die Möglichkeit, ihr platziertes, sicheres Spiel, durch schnellere und härtere Schläge druckvoller zu gestalten. Neben der Erweiterung des Schlagrepertoires muss vor allem die Schulung der Laufarbeit fortgeführt werden, da die Spieler jetzt auf dem ganzen Feld alle Ecken möglichst ökonomisch erreichen müssen.

Bilder

Arbeitsgemeinschaften2013-133 Arbeitsgemeinschaften2013-135
Autor: Matthias Meyer